Unheilig zeigt uns die “Lichter der Stadt”

Das Album “Große Freiheit”, von Unheilig, habe ich rauf und runter gehört. Als Nordlicht sprachen mir die Texte des Grafen aus der Seele und jeder, der mal zur See gefahren ist wie ich, kann das nachvollziehen. Mit “Geboren um zu Leben” schlug der eigentlich aus der Gothic Metal Szene kommende selbsternannte “Graf”, ein wie eine Bombe.
Jetzt habe ich das neue Album das erste Mal durch gehört und kann sagen, dass auch das neue Album mir wieder direkt ins Herz spricht. Musikalisch schließt das Album direkt an seinen Vorgänger an. Neben stampfenden Rammstein-Rockern gibt es natürlich auch wieder viele Balladen und einen gehörigen Schuss Pathos. Auch bei den Texten, die der Graf schon während des Hypes um “Große Freiheit” anfing zu schreiben, bleibt er sich seiner Linie treu. Sie sind die Verarbeitung von persönlichen Erlebnissen und führen am Ende wieder zum großen Überthema von Unheilig:
Freundschaft und das gemeinsame Zusammenstehen gegen die Widrigkeiten des Lebens!
Ich sage brav danke, schließe die Augen und überlasse es meinem Kopfkino, die Bilder zur Musik projizieren.

