Computerspielsucht als Buch – Erebos

Geschrieben von Netrobin. Gepostet in ja ich kann lesen

An einer Londoner Schule geschehen rätselhafte Dinge. Schüler tauschen geheimnisvolle Päckchen aus, und selbst gute Freunde benehmen sich untereinander seltsam. Nick versucht heraus zu finden, was geschieht. Doch er blickt erst durch, als auch er in den Kreis der Eingeweihten aufgenommen wird und eine geheimnisvolle CD erhält.

Auf dem Speichermedium befindet sich ein Spiel namens Erebos, das den Jugendlichen sofort in Bann schlägt. Nick wählt einen Spielcharakter mit individuellen Eigenschaften und zieht in die Schlacht gegen allerlei erbarmungslose Kreaturen. Doch Erebos ist anders als die üblichen Strategiespiele, die Nick kennt.

Vertraue niemanden, nicht mal deinem Toaster – Rezension zum Robocalypse Roman

Geschrieben von Netrobin. Gepostet in ja ich kann lesen

“Also, das war mein erstes Buch im Berichtstil. Am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig aber nach und nach wurde es immer besser. Am Ende muss ich sagen, das mir Robocalypse wirklich gut gefallen hat. Daumen Hoch!”

Die Story
In dem Buch geht es um Wissenschaftler, die in einem Labor mit einer überlegenen künstlichen Intelligenz experimentieren, bis diese beginnt sich zu wehren. ARCHOS bringt sämtliche Maschinen der Welt unter seine Kontrolle, vom kleinsten Computer bis zum tödlichen Waffensystem. Systematisch fängt Archos an die Menscheit zu vernichten. Doch die Menschen sind zäher als er dachte und somit beginnt der Kampf um die Welt.

Soweit, so gut. Gleich am Anfang fällt der ungewöhnliche Schreibstil auf, den Daniel H. Wilson da an den Tag gelegt hat. Es liest sich wie ein Bündel Kriegsberichte. Nicht ganz so durcheinander wie bei WikiLeaks. Vielmehr ist es so als hat der Autor versucht, die einzelnen Berichte mühsam in chronologische Reihenfolge zu bringen. Als habe er Hunderte, oder Tausende von Daten gesichtet, Abschriften gelesen, Einsatzberichte studiert und anschließend einen eigenen Bericht verfasst.
Das ist zu Beginn sehr anstrengend. Wer will schon in seiner Freizeit Berichte lesen. Aber Wilson schafft es, dass sich nach kurzer Zeit eine gewisse Neugier zeigt. Man hat die ersten Berichte gelesen und will jetzt wissen wie es weiter geht. Das alles in der, wie ich es nenne, Jetztzeit spielt, war für mich schwerer zu lesen als ich dachte.

Auszug aus dem Buch:

Der Bildschirm ist schwarz, vermittelt keinerlei Informationen. Leise ist das klingeln eines Telefons zu hören… Die Gestalt auf dem Stuhl spricht mit Tiefer, rauher Stimme… Mit einem brüsken Ruck werden die Lammellen der Jalousie geöffnet…

Nur wer das Buch ganz durch liest, versteht es auch.

Mein Fazit:

Wer mal was anderes lesen will, der sollte sich Robocalypse mal anschauen. Ist nicht für jeden was, aber wer sich auf den Stil des Buches einlässt, der wird nicht enttäuscht.